Politik und Sicherheit

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Einbruchschutz in Plauen

Einbruchschutz in Plauen – die Einbruchszahlen steigen an

Einbrüche in die eigenen vier Wände gehören zu den traumatisierensten Erlebnissen, die ein Mensch in seiner unmittelbaren Umgebung erleiden kann. Fremde Menschen, die sich Eintritt in die Wohnung verschafft haben, um einen Diebstahl zu begehen, hinterlassen bei den Betroffenen oft nachhaltige Ängste bis hin zu psychischen Problemen. Die Region Plauen bildet hier keine Ausnahme zu anderen Regionen Deutschlands.

Die Einbruchszahlen in Plauen sind in den vergangenen Jahren angestiegen. Aufgrund dessen stellt sich für die Bewohner von Plauen die Frage, wie man genau einen adäquaten Schutz der eigenen Wohnung initiieren kann, um sich vor Einbrechern optimal zu schützen.

Der professionelle Schlüsseldienst als Sicherheitsexperte

Vorsicht ist grundsätzlich besser als Nachsicht – das gilt nicht nur für den Einbruchschutz. Für Laien ist es jedoch schwierig, die eigenen vier Wände so zu schützen, dass sie einem professionellen Einbruch effektiv standhalten können. Eine grundlegende Empfehlung hierbei ist es, einen Schlüsseldienst mit einer Ist-Analyse zu beauftragen. Der Experte untersucht hierfür die Wohnung oder das Haus nach allen relevanten Schwachstellen. Nach dieser gründlichen Untersuchung sind im Regelfall alle Schwachstellen identifiziert. Hierauf kann der Eigentümer nun aufbauen: Nach einer Untersuchung können infolgedessen sichere Einzelmaßnahmen geplant werden, sodass der Einbruchsschutz professionalisiert wird und Einbrecher draußen bleiben. Maximale Sicherheit kann nur mittels eines Profis, der alle Tricks und Kniffe der Einbrecher kennt, erzielt werden.

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Die Folgen eines Einbruchs professionell aufarbeiten

Ein Einbruch ist für jeden Betroffenen nie eine angenehme Situation. Viele Menschen sind sogar noch Jahre nach einem solchen Vorfall traumatisiert, fühlen sich unwohl Zuhause oder leiden an psychosomatischen Beschwerden wie Panik- oder Angstattacken. Ein Gefühl der lähmenden Unsicherheit ist nach einem Einbruch oftmals die Folge. Die Gewissheit, dass ein Fremder in einem solch privaten Umfeld gewesen ist, geht meist nicht spurlos an den Eigentümern vorbei.
Das sprichwörtliche mulmige Gefühl im Bauch und die Unsicherheit können sich zu einem großen Problem im täglichen Leben entwickeln. Aufgrund dessen sollten Betroffene nicht nur aus rein praktischen Aspekten die Hilfe von einem professionellen Sicherheitsdienst in Anspruch nehmen, sondern sich auch dringend therapeutische Hilfe suchen. Selbsthilfegruppen, Vereine und lose Stammtische in der Region Plauen können, neben therapeutischen Sitzungen, wieder mehr Sicherheit geben. Sicherheit, die das alltägliche Leben im Eigenheim wieder erstrahlen lässt.

Wohnen und Leben in Plauen

Plauen ist die größte und wichtigste Stadt des Vogtlandes. In der fünftgrößten Stadt des Freistaates leben aktuell circa 70.000 Einwohner. Die Stadt liegt an den Ufern der Weißen Elster im Südwesten von Sachsen, im sogenannten Dreiländereck. Sie grenzt unmittelbar an Tschechien, Thüringen und an Bayern.

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Plauener Altstadt – Lebensmittelpunkt und Herz der Stadt

Den lebendigen Mittelpunkt bildet die inzwischen sanierte Altstadt. Zwischen den ältesten Gebäuden und dem Ufer der Weißen Elster vereinen sich das moderne und das historische Plauen. International bekannt wurde die Stadt durch die berühmten Plauener Spitzen. Die Geschichte der Spitzenstadt und Spitzenherstellung kann im Vogtlandmuseum und im Spitzenmuseum erkundet werden.

Wohnen in der Plauener Altstadt

Insgesamt ist Plauen in sechs Stadtteile gegliedert. In der Altstadt wohnen und leben rund 500 Einwohner. Das Stadtzentrum ist ein abwechslungsreicher und zentraler Wohnort. Wohnmöglichkeiten bieten die Neubauten, Altbauten und Häuserzeilen, die im Jugendstil erbaut wurden. Am Marktplatz befinden sich zahlreiche Geschäfte: vom Lebensmittelgeschäft bis zur Buchhandlung. Zudem lädt das größte Einkaufszentrum der Region, welches sich in der Plauener Altstadt befindet, zum Shoppen ein. Für alle, die Wert auf kurze Wege legen, ist die Altstadt die perfekte Wohnlage. Hier befinden sich auch zwei Kindertagesstätten.
Wohngebiet Südvorstadt
Diese ruhige Wohngegend ist von üppiger Natur umgeben. Bewohner der Südvorstadt genießen den höchsten Wohnkomfort. Vorteilhaft ist zudem die ausgezeichnete Infrastruktur. Im Wohngebiet befinden sich Schulen, Kindergärten und zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Die Anbindung an die A72 ist ebenfalls von Vorteil.
Stadtteil West
Dieser Stadtteil ist das angesagteste Wohngebiet in der Spitzenstadt. Hier gibt es ein breit gefächertes Wohnungsangebot für jeden Geldbeutel und jede Lebenssituation.
Zentrumsnähe
Einwohner, die in der Nähe des Zentrums wohnen, profitieren von kurzen Wegen und dem facettenreichen Angebot der Altstadt. Sie wohnen etwas zurückgezogener und ruhiger als in der Bahnhofsstraße oder am Marktplatz.
Ostvorstadt
In diesem Wohngebiet sind moderne Neubauten und sanierte Altbauten auf engstem Raum anzutreffen. Die Menschen, die in diesem Stadtteil wohnen, bilden eine eingeschworene Gemeinde.
Haselbrunn
Vor einiger Zeit war dieser Stadtteil das Szeneviertel. Ohne bei der Wohnqualität Abstriche hinnehmen zu müssen, freuen sich Plauener, die in diesem Stadtteil wohnen, bis heute über günstige Mietpreise.

Verkehrsmöglichkeiten in Plauen

Insgesamt verkehren in der Metropole sechs Straßenbahnlinien. Sie treffen an der Zentralhaltestelle aufeinander. Von hier verkehrt auch die Stadtbuslinie A. Die Buslinien T-1 bis T-19 starten vom zentralen Busbahnhof aus und fahren von dort in die Altstadt und in weitere Stadtteile.

Plauen: 30 Jahre friedliche Revolution

Die Vorboten der Revolution

An der bundesdeutschen Botschaft in Prag versammelten sich ab August 1989 zahlreiche DDR-Bürger. Im September befanden sich nahezu 4.000 Ausreisewillige auf dem Botschaftsgelände. Nach Verhandlungen der Außenminister wurde vereinbart, dass die Ausreise der DDR-Flüchtlinge mit Sonderzügen erfolgen solle. Die Züge wurden von Prag über das Gebiet der DDR nach Hof weitergeleitet. Die Strecke führte auch über den Bahnhof in Plauen. Zwar wurde das Gebiet an den Gleisen großräumig abgesperrt. Allerdings gelang es zwei Flüchtlingen, im Bahnhof Plauen auf einen der Züge aufzuspringen. In Folge dieser Ereignisse wurde am 5. Oktober 2019 in der Plauener Markuskirche eine Friedensandacht abgehalten. Einen ersten Höhepunkt der friedlichen Revolution erlebte Plauen am 7. Oktober 1989, dem 40. Jahrestag der DDR.

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Plauen als Vorreiter

Anfang Oktober 1989 sorgten sowohl die Verteilung von Handzetteln als auch eine rasante Mund-zu-Mund-Propaganda dafür, dass sich am 7. Oktober 1989 tausende Menschen in der Plauener Innenstadt versammelten. Polizei und Staatssicherheit hatten die Lage völlig unterschätzt und versuchten mit Wasserwerfern die Demonstration auf dem Theaterplatz aufzulösen. Nach etwa einer Stunde formierten sich die rund 15.000 Menschen zu einem Demonstrationszug. Dieser zog durch die Bahnhofstraße zum Rathaus. Am Abend löste sich die friedliche Demonstration, die auf Transparenten lediglich Forderungen wie Reisefreiheit, Pressefreiheit oder Reformen stellte, unter dem Ruf „Wir kommen wieder! auf.

Das 30-jährige Jubiläum

Nach dieser ersten Großdemonstration in der DDR versammelten sich die Plauener an jedem der darauffolgenden Samstage erneut. Bis zum März 1990, als die ersten freien Wahlen durchgeführt wurden, fanden regelmäßig Samstags-Demos statt. Der 7. Oktober jedoch wurde zu einem kommunalen Gedenktag ernannt. Anlässlich des „Tages der Demokratie“ wurde 2010 das so genannte Wende-Denkmal eingeweiht. Es befindet sich gegenüber vom Rathaus und wurde ausschließlich durch Spendengelder finanziert. Im Jahre 2019, wenn sich die Ereignisse zum 30. Mal jähren, richten zahlreiche Einrichtungen wie Kirchen, Museen und Vereine in Plauen und Umgebung Veranstaltungen aus. So gibt es Vorträge, Ausstellungen, Stadtführungen und Projekte. Auch die Deutsch-deutschen Filmtage widmen sich mit ihrem Motto „Von der Teilung zur Einheit“ ganz dem Thema der friedlichen Revolution in Plauen.

Wappen, Siegel und Stadtfarben von Plauen

Ein Stadtwappen mit mittelalterlichem Ursprung

Im Jahre 1329 wurde in Urkunden über die Stadt Plauen zum ersten Mal das „Siegel der Bürger“ (lateinisch: sigillum civium in Plawe) erwähnt. Auf dieses Siegel geht das heutige Wappen, welches Plauen seit 1939 führt, zurück. Das Stadtwappen hat einen roten Grund. Es zeigt einen Torbogen mit zwei Türmen. Jeder der Türme hat zwei gotisch verzierte Fenster. Außerdem sind die Türme mit spitzen Dächern über jeweils drei Zinnen versehen. Über dem Torbogen, der die beiden Türme miteinander verbindet, ist ein dreieckiges Schild abgebildet. Es ist das Zeichen der Herrschaft der Vögte von Plauen: Auf schwarzem Grund ist ein aufrecht stehender, goldener Löwe zu sehen. Über dem Schild befindet sich ein goldener Stechhelm, der mit grünen Pfauenfedern verziert ist. Die gesamte Darstellung des Plauener Wappens ist stilisiert.

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Das Siegel der Stadt Plauen

Die ersten urkundlichen Nachweise des Plaueners „Siegels der Bürger“ stammen aus dem Mittelalter – genauer gesagt, aus dem Jahre 1329. Es ähnelt in seiner Darstellung dem oben beschriebenen Wappen der Stadt. Dies verwundert nicht, da das Siegel als Ursprung des Wappens gilt. Das Stadtsiegel zeigt zwei Türme mit jeweils übereinander liegenden Fenstern im gotischen Spitzbogenstil. Jeder Turm schließt mit drei Zinnen und einem Spitzdach ab. Ein gotisch-spitzer Torbogen verbindet die Wehrtürme. Darüber ist das Wappenbild der Plauener Vögte zu sehen: ein Schild mit einem aufrecht stehenden Löwen. Über dem Schild schwebt ein Stechhelm. Dieser trägt Pfauenfedern als Zierde. Das runde Siegel ist meiner Umschrift versehen. Zu lesen sind die Worte „sigillum civium in Plawe“.

Gold und Schwarz – die Stadtfarben Plauens

Die Plauener Stadtfarben finden sich vor allem in der Stadtflagge wieder. Diese orientierten sich bis 1939 an den Farben des Hauses Wettin: Gold (in der Darstellung Gelb) und Blau. Der Archivar der Stadt Plauen, Dr. Ernst Pietsch, beschäftigte sich in der Zeit von 1926 bis 1939 sehr eindringlich der Heraldik Plauens. Dazu gehörten neben dem Wappen auch die Farben der Stadt. Einem alten Gesetz der Wappengestaltung zufolge wurden die Stadtfarben an das Wappenbild angepasst. Grundlage bildete das Wappenbild der Vögte von Plauen mit schwarzem Grund und goldenem Löwen. Demgemäß trägt die Stadtflagge die Farben Gold (oben) und Schwarz (unten).

Stadtgeschichte Plauen

Die Lage der Stadt Plauen

Plauen ist eine Stadt an der mittleren Elster, die geographisch im Vogtland des heutigen Sachsens und nahe der Grenze zu Thüringen liegt. Das Vogtland erhielt seinen Namen durch die Vögte, welche während der Zeit der staufischen Reichsgutpolitik um 1200 im Gebiet des heutigen Vogtlandes stationiert waren. Noch heute ist der prägende Einfluss der Vögte in der Bezeichnung Vogtland von Bedeutung.

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Ernennung zur Stadt

Plauen wurde 1122 erstmals erwähnt und erhielt, so vermuten es Historiker, im Jahr 1224 das Stadtrecht. Plauen wuchs relativ schnell zu einer großen Stadt heran, die in einem Durchgangsland zu einem zentralen Standpunkt für Wirtschaft und Politik wurde. So wurden der Stadt Plauen im Jahr 1430 wichtige Privilegien zugesprochen. Diese waren unter anderem das Münzrecht, das Erbrecht und die eigene Gerichtsbarkeit.

Plauen als wichtiger wirtschaftlicher Knotenpunkt

Die günstige Lage Plauens bewirkte, dass sich in der näheren Umgebung wichtige Handelswege kreuzten. Diese sorgten dafür, dass das Handwerk sowie das handelnde Gewerbe florierten und Plauen sich in einer wirtschaftlich gut bestellten Lage befand. Besonders das Textilgewerbe florierte in Plauen: Nach dem Siebenjährigen Krieg wurden die Plauener Baumwollhändler zu einem wichtigen Handelspartner und erlebten eine vom Reichtum gesegnete Zeit.

Zerstörungen der Stadt

Während Zeiten des Krieges wurde diese vorteilhafte Lage der Stadt jedoch zum Nachteil: Handelswege wurden als Heerstraßen genutzt und die Stadt fiel Plünderern und Brandstiftern immer wieder zum Opfer.

So zerstörten bereits im Jahr 1430 die Hussiten auf einem Vergeltungszug sowohl die Stadt als auch die Burg. Auch später im Dreißigjährigen Krieg des 17. Jahrhunderts wurde Plauen von kaiserlichen und schwedischen Truppen geplündert und zerstört.
Die vorerst letzten Angriffe auf Plauen erlebte die Stadt im Zweiten Weltkrieg, als angloamerikanische Bombenangriffe in den Jahren 1944 und 1945 fast ein Dreiviertel der kompletten Stadt in Asche legten.

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Plauen als Vorreiter

Schon im frühen 16. Jahrhundert zeichnete sich Plauen dadurch aus, dass es wichtige Veränderungen vor allen anderen ausführte. So fassten beispielsweise die Reformgedanken von Martin Luther in Plauen Fuß, lange bevor er seine These der Öffentlichkeit zur Verfügung stellte. Auch in Bezug auf die Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1989 galt Plauen als Vorreiter, denn hier begannen die ersten friedlichen Großdemonstrationen – noch vor den berühmten Montagsdemonstrationen in Leipzig. Bereits auf diesen Demonstrationen wurde der Wunsch nach einer Vereinigung beider Länder geäußert.

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